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Archive for the ‘Häkeln’ Category

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Hallöchen, Ihr Lieben, und ein fröhliches Juchu! aus dem Häkelkörbchen, denn meine Plain Silk Delight Kuscheldecke ist fertig.

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Die Quadrate haben im Zentrum einen Magic Ring. Darum herum reihen sich Stäbchen und feste Maschen.

Das Garn ist „Andes“ von Debbie Bliss.

Die Farben sind eher zufällig gemischt, d.h. bei der Auswahl des Garns (mittels online-Farbkarte, was ich eigentlich nicht so gerne mache – viel besser ist es, das Originalgarn zu sehen) war eine Menge Spontanität und Zufall mit im Spiel (ach, SO sieht die Farbe im Original aus!). Aber ich mag es, es erinnert hier und da an 50er Jahre Kaffeegeschirr.

Die Farben sind in ihrer Anordnung zwar auch gemischt, folgen aber meinem Gestaltungskonzept: Gut zu sehen ist das beispielsweise am prägnanten Dunkellila, das nur in den Mittelquadraten, der Reihe mit den festen Maschen und am Rand auftaucht.

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Meine Lieblingsteile sind die, die sich so schön patchwork-y aus Garnwechseln ergeben. Das Garn der einen Farbe ist zuende, das letzte Fadenendchen schlüpft durch die Finger, aber die Musterreihe ist noch nicht vollendet. Und dann geht es weiter mit einer anderen Farbe. – Nutzen, was da ist.

Der Rand besteht wie die Quadrate aus festen Reihen und Stäbchen. Eine Zackenkante (hübsch in Form gedämpft) als Abschluss. Erst nach dem Dämpfen, Zacke für Zacke mit einer Stecknadel festgepinnt, kam die Kante zur Geltung.

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… und wenn abends Sonne und Temperaturen sinken, kommt die Kuscheldecke gerade richtig …

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xo xo xo

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wenn es März oder Mai ist

Es gibt dieses Gedicht, in dem so treffend gesagt wird, wann man Grund zum Feiern hat (Feste feiern, von G. Bydlinski).

Zum Beispiel kann man feiern
„wenn es März oder Mai ist“
oder Februar,
wenn der Schnupfen vorbei ist
oder wenn der Winter vorbei ist, oder sogar wenn er noch andauert, und immer noch Schneegestöber vorm Fenster ist.

„am Geburtstag von Katze und Hund
oder an halben, vierteln oder 365stel Geburtstagen, und Katzen haben ja sowieso mehrmals im Jahr, sagt Findus,
und aus jedem anderen Grund!“

Das ist natürlich das schöne Fazit: Feiern geht immer.

Und ich sage: Häkeln auch.

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Und weil heute, aus keinem besonderen Grund, Gelegenheit zum Häkeln ist, häkel ich eben.

Aber rein akademisch betrachtet wären dies hier mögliche Gründe:
Wir haben zuwenig Häkeldecken. Sie sind auf dem einen oder anderen Sofa verknautscht, hinter Betten gerutscht, in Butzen integriert, oder von Gardinenhäkchen am Fensterrahmen durchbohrt, weil die aktuelle Spielsituation mit Taschenlampen eine sofortige Verdunklung erfordert.
Also brauchen wir dringend weitere Häkeldecken.

Noch ein Grund ist: In einer sehr hübschen Schachtel lagen diese sehr hübsche Grannysquares. Und die möchten jetzt weiterverhäkelt werden. Die Schachtel war zweiundzwanzig Sekunden lang leer, jetzt liegen Knäule und Häkelsechsecken darin, die dann auch irgendwann mal eine Decke werden möchten.

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Ich verbinde die Grannys mit einer Reihe von festen Maschen, die nur durch einen Bogen der äußeren Quadratreihe gehäkelt werden. So entsteht auf der einen Seite eine geschmeidige Verbindung, auf der anderen ein deutlicheres Gitter, das an Waffelpiqué erinnert.

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Außerdem muss ich die Quadrate dringend weiterhäkeln und zur Fläche verbinden, weil ich mich so darauf freue, den Rand zu häkeln!

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Aber eigentlich braucht man ja gar keinen Grund.
Zum Feiern und zum Häkeln.

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Häkelarmband

Manchmal ist es Zeit für Experimente. Und wenn man hinterher nicht mehr weiß, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war, dann ist es auch egal. Soll heißen: Kam die Idee als ganzes, fertiges Produkt auf die Welt? Oder waren es die Stickgarnfarben, die inspiriert haben, oder war es die fröhliche Absicht, eine Kleinigkeit zu zaubern, oder war es der raffinierte Armband-Steckverschluss, dessen zwei Teile dringend durch etwas Textiles verbunden werden wollten? Spielt ja keine  Rolle; aus einem Kessel mit bunten Zutaten aus Ideen und Materialien sprang einfach ein Armband heraus. Also:

Man nehme …

– einen Armbandverschluss; z.B. einen raffinierten Steckverschluss, der eigentlich für mehrreihige Ketten gedacht ist, aber auch komfortabel ein Armband schließt. Es gibt ihn in unterschiedlichen Breiten, und ist in dieser Art zu finden z.B. hier.

– eine Handvoll Stickgarn in Türkisvariationen und eine zweieinhalber Häkelnadel. So fein habe ich seit Jahren nicht mehr gehäkelt.

– Zeit für Häkelspaß mit üppigen Häkelblumen. Das Muster der zehnblättrigen Blume ist aus einem meiner Lieblingshäkelbücher von Edi Eckman, aber da kann man ja jedes Muster verwenden, oder einfach improvisierend draufloshäkeln.

–  und ein Türkis liebendes Geburtstagskind zum Beschenken!

tuerkis1Ein roter Faden(ring) bildet das Zentrum. Rote Akzente haben ja was, kontrastreich in Türkis und Grün. Der Begriff „roter Faden“ soll übrigens aus der frühen englischen Seefahrerzeit kommen, als sich der rote Faden im Innern der englischen Schiffstaue verbarg. Vielleicht hatten die Engländer es satt, dass andere Leute ihre englischen Schiffe an ihren englischen Tauen hinterherschlörten und behaupteten, sie wüssten von nichts. Also bekamen englische Taue eine rote Seele, und nach einem Blick aufs Tau, selbst wenn es gekappt war, war klar: „Da, in der Mitte, zieht sich der rote Faden lang! Das ist mein Tau, und übrigens auch mein Schiff!“
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Und hier der Beweis, dass es immer weiter geht:
Wenn dir mal das schilfgrüne Garn ausgeht – verhäkel ein maigrünes!
Dieses Scrappige erinnert mich immer an die charmanten Ursprünge von textiler Gestaltung: Verwenden, was da ist; die Arbeit aus dem Material heraus entstehen lassen.

tuerkis2♥   ♥  

… und jetzt gehe ich wieder stricken :)

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Häkelmaßband

Mein Häkelmaßband wurde so nett kommentiert, also erzähl ich doch gerne mal, wie ich es gehäkelt habe. Maßbänder zu bekleiden ist sowieso sehr empfehlenswert, es gibt ja die schönsten Modelle, wenn man einmal danach stöbert, benäht, befilzt, beklebt, bestrickt, bestickt, als Kuh, Katze oder Eule verkleidet…

Alles, was man braucht, ist also ein Maßband in der praktischen Aufrollschnappschatulle. Meine sind ausnahmslos Werbegeschenke, aber es gibt sie bestimmt überall, im Nähwarenladen oder einfach schon in deinem Nähkästchen.

Dann braucht man Häkelkram. Das, was sowieso da ist, also buntes Garn und passende Nadel. Mein Maßband ist mit Merinowolle bekleidet, da hat es immer warme ZEHN.

Man häkelt zwei runde Häkelmotive, jeweils so groß wie die Maßbanddose. (Auf dem Foto oben täuscht es, das Motiv wäre schon zu groß für die Dose! Aber es lag zufällig so da rum…) Man hört also nach der passenden Runde auf, oder fügt nach Bedarf noch eine weitere Runde hinzu.

Entweder häkelt man aus einem Luftmaschenring rundum drauflos, oder man sucht sich eine Anleitung für ein rundes Häkelmotiv. Die beiden für Vorder- und Rückseite, die ich verwendet habe, sind aus dem Häkelbuch „Crochet Motifs – Beyond the Square“ von Edie Eckman. (Kann ich hier nicht als Anleitung preisgeben wegen des Copyrights.) Es geht aber jedes Motiv, das in der Runde gehäkelt wird. Man kann in Anleitungsbüchern und -heften stöbern, im Internet, bei der Freundin…

Die beiden Häkelkreise werden dann links auf links zusammengelegt und rundherum zusammengehäkelt. Hier ist es die grüne Häkelkante, die abwechselnd die obere und die untere Seite aufgreift und verbindet. Alternativ kann man auch einfach mit Nadel, Häkelgarn und Überwendlingsstich arbeiten.

Wo sich das Maßband aus der Dose rausringeln möchte, lässt man einen Durchschlupf.

Mein umhäkeltes Maßband hat noch einen kleinen albernen, wattierten Häkelmini am Anfang. Das klappte so gut, weil vor der Null-cm-Markierung noch eine Öse war, die leider nicht alle Maßbänder haben.

Und das ist schon alles. So einfach ist das! Viel Spaß beim Häkeln!

Und da wir gerade von Maßbändern sprechen: Ein Maßband, locker umgeworfen, so dass die Enden rechts und links herunterbaumeln wie eine bunte, offene Kette, ist doch der Inbegriff der Schneiderei! Das fand ich schon immer toll, schon als ich noch klein war und unter Mamas Nähtisch hockte.
Inzwischen hab ich ein umhäkeltes Maßband, das man sich schlecht umlegen kann ohne dass die Dose gleich auf den Boden knallt, und ein extralanges, dosenloses 3 m Maßband, was auf dem Boden schlottert (Okay, ich bin größer als einsfünzig, aber entweder hängt rechts ein Meter und die anderen zwei links) oder man rollt im Sitzen mit den Rollen vom Arbeitsstuhl drüber, und das Umhängen ist auch sonst ganz unpraktisch.

Scheint so, als ob ich dringend ein nostalgisches 1,50 m Band ohne Dose bräuchte, damit es mit der Schneiderei noch beschwingter klappt! Passend dazu eine Briefmarke …

… von einem lieben „echten“ Brief, dessen romantische Opernballkleidmarke ja ganz nach meinem Geschmack ist. So hat mich also das Thema „Maßband“ geschmeidig zum Thema „Kleid schneidern“  und damit zum „Briefe schreiben“ gebracht, denn:
Leute, wenn Ihr wem was Gutes tun wollt, schreibt einen Brief! Wenn die Novembernebel so schön hochsteigen, ab und zu die Sonne golden durchbricht, Kerzen und Kuschelkram so gut tun, ist die Gelegenheit für schönes Papier und schöne Worte. Das wärmt, garantiert!

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der perfekte Lappen

Lappen sind ja an sich schon perfekt, weil sie – gestrickt oder gehäkelt – spontane fröhliche unkomplizierte flüchtige Farbtupfer auf der Strick- oder Häkelnadel sind. Die Garnpraline zwischendurch, sozusagen.

The perfect Dish Cloth! To knit or crochet little cloth is fun for itself: Quick, colorful, uncomplicated come and go those cuties while working with yarn.
By now I also got to know the practical aspects: Nice and easy and colorful surface those dish cloth in your soapsuds. 
After exploring patterns from easy to complicated I found my perfect little Miss Dish Cloth, to give it a name … Thank you, ravelry.com! It is the Flower Dish Cloth.
 

Inzwischen weiß ich aber auch die praktischen Vorteile zu schätzen. Abwaschlappen sind effektiv, und spontan fröhlich auftauchende Farbtupfer im Abwaschbecken. Sie reinigen das Geschirr und können in der Kochwäsche aufgefrischt werden. (Sollte man jetzt aufrechnen, wieviele Einwegschwämme man spart? Gerechterweise muss man dann wohl auch die Garnherstellung und alles andere mit einrechnen, und das Waschmittel und die Waschenergie – obwohl die Kochwäsche wahrscheinlich gar nicht merkt, ob da zwei oder drei Läppchen mehr mitrotieren. Ach was solls: Es fühlt sich gut an, keine Schwämme zu kaufen, nur um sie dann wegzuwerfen, und dann ist es einfach gut.)

Nach diversen Modellen von einfach bis aufwändig habe ich jetzt sogar als Sahnehäubchen Schaumhäubchen meine perfekt Miss Dishcloth gefunden, um mal einen Kosenamen zu nennen. Bei einem Spaziergang durch ravelry.com (Danke! Hände voller Luftküsschen zu ravelry!) fand ich den Flower Dishcloth.

Prilblumen anderer Art, quasi. Das Häkeln geht genauso schnell wie Pralinen naschen. Wunderbar!

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Septemberlicht ist sooo schön!

PS … und nein, ich spüle die Teller nicht im Garten.
… und ja, doch, wir haben fließend Wasser in der Küche!

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fürs kleine Bunte

Umhäkelte und umstrickte Kleiderbügel gibt es ja schon ewig und drei Tage. Und ungefähr genauso lange wollte ich auch schon Kleiderbügel umstricken und umhäkeln. Als auch noch zwei Zeitschriften (Landlust und Mein schönes Land) dieses Thema vom Haken holten, merkte ich, dass der Himmel wirklich voller Bügel hängt. Also, dass das Thema wirklich in der Luft liegt.
Und da gab es für mich kein Halten mehr.
It seems like knit and crochet hangers are lying in the air – materializing everywhere! As I wanted one for ages, I took the chance and cast on.

Das Bügelkleid für den Kleiderbügel.

Mit meinem kleinen i-Tüpfelchen drauf.
With my icing on the cake.

Flügel aus Gewebeeinlage / wings made of fabric lining

Ich habe auch eine Handvoll Versuche gemacht, die Flügel aus dem gleichen Garn zu häkeln. Aber die Modelle sind noch in der Entwicklungsphase. Die sind dann für folgende Flügelbügel. Kann man gar nicht genug haben . . .
I am also working on tiny crochet wings made of the same white yarn. But those are still in the phase of development. They will be for further flying hangers. Can’t get enough . . .

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22 cups of coffee Satchel

She is one of my favorite – go have a look at her cozy things! There I got the idea and the „berkshire satchel“-pattern for this lovely bag. Not only the pattern – also her words got me hooked, speaking of flower-child and long, flying hair . . .

The satchel is made of 44 granny squares. When you’ve got the knack of it, it is 22 cups of coffee. I started one square – fetched a cup of coffee. Crochet . . . Sip some coffee . . . Second square . . . Crochet . . . Cup is empty, two squares done. And some advice for those with cold coffee, in case you forgot while enjoying crochet: 
Add some vanilla ice cream!

I wove in all ends while crochet the rounds.

[THIS was the point where Bakira rearranged the squares!]

I chose this way to join the squares: First join the vertical rows, by adding always four squares (or five) and it will be a kind of net . . .

[here was supposed to be a picture of it, but I was too busy sewing and forgot, I’m sorry]

. . . then close the other, horizontal lines.

[sewing the lining to the crochet bag]

The inside got an additional pocket. The idea came to me while crochet the grannies: I always had to look out for the tiny pouch that keeps the needle to weave in the ends, the tiny scissors or the hook, that was lost between the balls of yarn. So this satchel has a pocket for it, in case it will guard another handycraft project. – And in case I will go shopping with it, it could keep my key – no searching for it between other stuff!

The pattern originally includes long straps as handles. They may look better and lots more flower-child-ish than this handles. But for me these are more convenient to handle, literally.
Maybe the long straps allow you to dance with hands free, hair flying and cheering over the sparks of the bonfire. Maybe I just have to lay my satchel aside before dancing, waving my hands in the air . . .

Thank you very much for this nice pattern, Kristen!

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„my treat“

In diesem süßen kleinen Täschchen – ein zuckersüßes Geschenk von einer Freundin – habe ich ein wenig Häkelzubehör untergebracht: Eine kleine Fadenschere und eine Stopfnadel zum Fäden vernähen. Immer schön zur Hand zwischen Wollknäulen und Häkelteilchen für mein neustes kleines Osterferienhäkelprojekt.
This tiny sweet pouch – a sweet gift from a friend – contains now my crochet accessory, such as tiny scissors and a needle to weave in the ends. It comes in very handy between balls of yarn and granny squares of my newest little EasterVacationCrochetProject.

Meine große rote Katze sah, dass eine Katze abgebildet ist und nahm die Aufschrift wörtlich: My treat – „Etwas Gutes für mich“, so in etwa. Er hatte also Spaß mit dem Garn. Arrangierte die Häkel-Grannies um. Als er mit dem Ergebnis zufrieden war, ging er für ein Nickerchen aufs Sofa. Sehr zufrieden mit sich.
My big red cat had a look at the picture of a cat and and took the words literally. My treat. He had fun with the yarn. Rearranged the grannies. Then he was pleased with the things he had done and went to the sofa to have a nap. Very pleased with himself.

Jetzt sind die Granny Squares von einer Katze angeordnet. Und ein wenig mit Katzenhaar versehen. Das macht aber nichts, sagt die Katze, solange das fertige Dingens (bald mehr dazu!) benutzt wird, um Katzenleckerchen zu holen. Diesmal vielleicht etwas zum Naschen?
Now the three-row-grannies are arranged by a cat. And a bit treated with cat hair. It doesn’t matter, says the cat, as long as you use the finished item (later more!) to fetch some cat treat. Maybe something to have a snack, this time?

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tolle Idee

Als der Hund neulich seine Föhnwelle

Als der Hund neulich seine Kurzhaarfrisur bekam, hatte ich währenddessen Gelegenheit, ein wenig zu bummeln. Ich weiß bald gar nicht mehr, wie das geht, ich häkel ja alles selber (haha).
Aber große schöne Buchläden gehen immer. (Meine Ausbeute, als ich den Laden verließ: Ein Kräuterbuch, ein Notizbuch und ein Roman: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Oh. My. God. Das musste ich schon wegen dem Titel haben.)

Jedenfalls werden Buchläden ja auch immer erlebnisorientierter, und so fand ich in der Oster-FanShop-Ecke einen zuckersüßen Miniplüschhasen in einer goldigen kleinen Plüschkarotte (mit Reißverschluss). Oh. My . . . Auf den zweiten Blick war es etwas seelenlos zusammenmontiert und konnte bleiben, wo es war, aber die Idee blieb. Wow!

Da ich ja (s.o.) alles selber häkel, lag es auf der Hand: Ich häkel mal schnell eine Karotte. (Ich hatte gerade drei Reihen fertig, als mein Schnucki aus Übersee anrief, sieben Stunden Zeitverschiebung: Hallo Liebling, alles fein zuhause? Ja, danke, ich häkel gerade eine Mohrrübe. Oh, ja, na klar, man muss ja auch mal eine Mohrrübe häkeln.)

Die Karotte war schnell gemacht, ein Häkelring und irgendwie immer abnehmen, eine Gartenkarotte wächst ja auch nicht am Lineal. Oben Grün dran, mit Verschlussband und Ring, weil es ja eine Tasche wird; yes, supi, gefällt mir!
Dann der Hase. Ich hab extra nicht nach Anleitungen gesucht, sondern einfach mal angefangen. Zwei Beinchen, die Oberkante zusammen zu einem großen Ring, hochgehäkelt, das wurde das Bäuchlein. Zwei Arme in die überbrusthohe Runde eingehäkelt. Nun ja. Er gestikulierte im Takt der Häkelnadel (kopflos, versteht sich) und ich dachte nur, ogott, es wird ein Astronautenanzug.
Dann der Kopf, und das Gesamtbild wurde schon besser. Um mich ein wenig zu entspannen von den Minihäkeleien, nähte ich schon mal das Püschelchen an. Yes! Gefällt mir! Jetzt noch zwei Öhrchen – süüüß!

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Dann fiel mein Blick auf Hase und Möhre und Größenverhältnisse. Es sieht schon eher so aus, als ob die Möhre in den Hasen soll, ganz wie die Natur es gewollt hat. Aber egal, der kleine Kerl ist ja aus Wolle und nicht in Stein gemeißelt, also probierte ich mal aus, das Tier in die Gemüsehülle zu schieben. – Es war, nun ja, als ob man versucht, einen Hasen in eine Mohrrübe zu stecken.

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Beim Gedanken, dass der Hase zwar irgendwie in seine Tasche reingeht, aber an Ostern voraussichtlich mit kräftigem Kindergriff an den Ohren aus der Möhre gezogen würde, blubberte dann endgültig hilfloses Gelächter aus mir raus.

Wir werden sehen. Ostern naht. Ich werde berichten.

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Plain Silk Delight

Schlichte Quadrate, ein Gegenpol zu (unverzichtbaren) Blümchenschnörkeln.

PLAIN.

So seidiges Garn. 5 x 7 Quadrate fertig und gedämpft.
5 x 7 squares done and blocked.

SILK.

So eine Wonne und eine Wohltat.
Pure bliss.

DELIGHT.

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