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Archive for the ‘Tipps und Tricks fürs Lieseln’ Category

Vorweg kurz das Kleingedruckte: Bei der Anleitung zum Wandelstern, zu finden im Buch Zauberhafte Lieseleien, hat sich ein (zum Glück relativ harmloser) Fehlerkobold eingeschlichen: Der Stern wird aus der im Buch „Drache D2“ genannten Schablone genäht, wie vorne in der Übersicht richtig angegeben ist. Weiter hinten im Text heißt es dann D1 (der Kobold kichert), aber man braucht wirklich nur 20 x die Form D2. So. Das war das. Ich weiß, Ihr seid sowieso findig und kriegt das hin.

twinkle3 Unser Wandelstern schwebt unter einem Dachfenster und dreht seine Runden. Ist er einmal nicht an seinem Platz (er wandelt wohl wirklich gerne dann und wann ein wenig herum, der Stern), fehlt mir sein Funkeln und sanftes Drehen richtig. Momentan ist er aber glücklicherweise da.

twinkle2Auf diesem Entstehungsfoto ist eine Kuriosität, und ich könnte euch jetzt danach suchen und raten lassen. Aber wahrscheinlich wird dann zu Recht alles mögliche genannt, dabei wollte ich doch nur auf eine einzige Sache hinaus:

Die Perlenfädelnadel! Das hab ich mir so schön gedacht, wie ich den Faden einfädeln, doppeln, unten verknoten und nach und nach die Perlen aufnehmen kann. Klappte super, bis rauf zur obersten Perle. Und dann stand ich da, mit einem wunderschön gefädelten Schnürchen und einer bis in alle Ewigkeit eingefädelten Nadel am oberen Ende (es sei denn, man kann diese eine Nadel entbehren und hat einen findigen Mann mit kräftiger Zange zur Seite…)

wandelstern3

Der Stern ist erfreulich zu nähen, zu schmücken und anzusehen. Ich mag es, wenn die Einzelteile jeder Seite unterschiedlich sind, und die ganzen Seiten im Farbkontrast zueinander stehen.

wandelstern6

wandelstern5

Dieser Stern kam kürzlich hinzu. Sein Kontrast ist Orange und Lila.

wandelstern4  wandelstern2Beim Perlenfädeln gibt es übrigens einen Trick, wenn man nicht jedesmal eine gute Nadel zerknacken möchte: Das Perlgarn wird wie gehabt gedoppelt, aber am oberen Ende ergänzt man einen Hilfsfaden, z.B. Quiltgarn. Den Hilfsfaden legt man oben in die „Schlaufe“ des Perlgarns, so dass die beiden Fäden wie Kettenglieder ineinander liegen. Die beiden Enden des Quiltgarns fädelt man zusammen in eine Nadel, nimmt damit die Perlen auf, lässt diese über den Hilfsfaden auf das gedoppelte Perlgarn rutschen – und alles ist gut!

wandelstern1

Dieser Stern funkelt jetzt bei einer lieben Freundin.
Möge er Glück und bunte Sonnenstrahlen bringen.

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Liebe Lieselfreundinnen,

es ist soweit: hier ist der erste Einblick in das neue Lieselbuch!

Zauberhafte Lieseleien

Es hat das nähkörbchenfreundliche Format von 18 x 18 cm und stolze 200 Seiten.

Es ist proppvoll mit Projekten und Variationen, Farbe und Form.

Und es ist schon bald lieferbar! Yay!

Look inside …

zauberli7wunderschöne Projekte…

zauberli5… Fotos …

zauberli6… fantasievolle Gestaltungstipps und Variationen, Ideen und Tricks … …

zauberli2… und mehr Projekte …

zauberli4… zauberhaft und nützlich …

zauberli3… und immer i-Tüpfelchen (in die ich ganz verliebt bin )

Dieses Lieselbuch beinhaltet „fünfzehn und mehr“ ganz unterschiedliche Projekte. Die meisten sind handlich und übersichtlich. Statt eines großen Quilts kann man dann zum Beispiel im Handumdrehen eine unwiderstehliche Matrjoschka nähen (Anleitung in drei Größen). Das macht so viel Spaß, dass sich zu der Matrjoschka (und ihrem Kind und Kindeskind) noch schätzungsweise 27 weitere gesellen werden, weil sie sooo schön sind und man kein Ende findet beim Lieseln.

Es könnte sein, dass ich etwas überschnappe vor Begeisterung. Aber ich bin so froh, dass ich all die Projekte und Seiten endlich mit euch teilen darf!

Das Lieseln („Liesels Sechsecken-Technik“) ist von Grund auf anfängerfreundlich erklärt und mit weiterführenden Tricks gewürzt (z.B. Heften von Schablone mit Rundung). Es wird rundherum nützlich aus dem Nähkästchen geplaudert.

Das Buch „Zauberhafte Lieseleien“ (24,80€) ist ab sofort im Lieselshop vorbestellbar (oder per Mail an mich, oder wer möchte, kann in einem Kommentar Interesse signalisieren). Und als Schmankerl für jede vorbestellende zauberhafte Lieselfreundin wird es am Erscheinungstag (d.h. sehrschnellstmöglich ab Verlag) portofrei mit einem kleinen Extra zugeschickt. Ich wünsche euch sehr viel Spaß damit!

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Hier flattert ja noch die Blumenelfe herum! Was letztes Jahr eine Aktion ausschließlich für Mitglieder der Patchworkgilde war, darf inzwischen allen Lieselfreundinnen zugänglich sein. Es ist die Anleitung für einen Miniquilt von 30 x 34 cm, ein kleines Geliesel zwischendurch.

blumenelfe

Hier noch das Kleingedruckte: Der Entwurf ist von mir (© Hilde Klatt) und ich stelle ihn Euch kostenlos als pdf-Datei zur Verfügung. Er ist ausschließlich für private Verwendung.

Ich würde  mich sehr freuen,
wenn Ihr Eure fertige Blumenelfe zeigt!
Viel Spaß damit!

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Vor ein paar Tagen hab ich endlich die letzten Stiche eines gelieselten Tops genäht, die letzten Fäden vernäht und die letzten Papierschablonen vom Rand entfernt. Ein gutes  Gefühl! Dann kam das spannende Anprobieren diverser Randstreifen. Wie unterschiedlich der ganze Quilt, die ganze Fläche wirkt, wenn man unterschiedliche Stoffe an das Top hält! Einige fand ich umwerfend, und so passend zum Thema. Irgendwann pinnte ich einen großgemusterten Amy Butler Stoff an die Seite und fand es einfach nur schön. Ich kramte meine Schneidematte unterm Sofa vor (ja!) und fing an, Streifen zu schneiden. Irgendwann fiel mir dabei auf: So richtig amtlich entschieden hab ich das jetzt ja überhaupt nicht, dass das der Randstoff wird. Das Bauchgefühl jubelte und schrie rüber zum Verstand: „Gewonnen!“

Der Rand sitzt, das Top ist fertig, so ganz fertig, und alles von Hand zusammengenäht. Auch die Teile der Randstreifen, die in der Länge nicht reichten, habe ich nach dieser Technik aneinander gefügt. Es liegt so viel in einer handgenähten Naht! Es mag technisch beides auf das Zusammensetzen von zwei Stoffstücken hinauslaufen, aber es fühlt sich so unterschiedlich an, ob etwas von Hand oder mit der Nähmaschine genäht ist. Kann man gar nicht beschreiben, weil es wohl wieder etwas ist, was man nicht mit dem Verstand greift. Es fühlt sich halt anders an.

Und heute ging es dann an das Zusammenstellen der Rückseite. Sie besteht nur aus zwei Teilen, hat nur eine lange Naht in der Mitte. Hätte ich eben mit der Nähmaschine rübersausen können, sie steht hier praktisch zur Hand. Mit einem wusch! könnte ich sie unter ihrem Staubschutztuch hervorzaubern wie der Magier das Kaninchen, aber nein. Der Gedanke, dass an diesem handgenähten Quilt eine Nähmaschinennaht wäre, ging mir quer runter. Der Verstand flüsterte, „ach komm schon, dann ist es im Handumdrehen erledigt, dann bleibt Zeit für ein Tässchen Kaffee…“ – aber wenn ich einen handgenähten Quilt möchte, dann näh ich einen Quilt von Hand, und zwar ganz. In aller Ruhe fädelte ich das Perlgarn ein und mein Bauch schnurrte wie ein Kätzchen.

Übrigens wählte ich für die Naht zwischen zwei orangen Stoffbahnen grünes Garn. Intuitiv, ein kleines bisschen rebellisch, und weil es zur Vorderseite passt. Ach ja, die Vorderseite… Ihr Lieben, die wird 2014 veröffentlicht und auch wenn ich fast platze, ich darf sie noch nicht zeigen!

Zum Trost gibt es ein technisches Detail: Da ich die Quiltrückseite ja erstmal deutlich größer mache als das Top (später nach dem Heften der drei Lagen wird dann der Rand getrimmt), musste ich mir etwas einfallen lassen, wie ich später die hübsch handgenähte Naht nicht durchtrenne, wenn ich die Rückseite in der Größe anpasse: Man lässt einfach am Anfang und am Ende ein Fadenende überstehen, das man später ein paar Stiche zurückziehen kann, ganz nach Bedarf, um dann nachträglich zu vernähen, wenn die Kante entsprechend zurückgeschnitten ist. Klar soweit?

[Und natürlich ist meine Nähmaschine ein echter Schatz, natürlich liebe ich es, Kleidung oder Qudratquilts mit ihr zu nähen, aber das kann man halt nicht vergleichen!]
 
rueck 

 Der Stoff liegt doppelt, die Nahtlinie ist mit Bleistift vorgezeichnet und die Nahtzugabe ist so breit, weil ich erst nachträglich die Webkante wegschneiden wollte /weggeschnitten habe.

rueck2.
rueck3

Und das rebellische Grün sieht man nicht mal mehr in der fertigen Naht von der rechten Seite.
Aber egal: Ich weiß, dass es da ist!

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Wie neulich angedeutet, habe ich ein Mosaik gelieselt. Es wird ein Wandbild – nur ein wenig Geduld, ich zeige es gleich . . .  – jedenfalls ist die gelieselte Fläche ca. 23 cm hoch und 84 cm breit. Üblicherweise appliziert man abschließend die gelieselte Fläche auf Randstreifen. Entweder unauffällig mit Quiltgarn, mit kleinen fast unsichtbaren Stichen, oder beherzt sichtbar mit Zierstich und Stickgarn.
Für dieses Wandbild wollte ich aber eine komplette, eingebettete Patchworkfläche. Es mag nur ein ganz kleiner Unterschied sein, aber so ist es nun mal. Also probierte ich das Ansetzen des Randes im Lieselstil, also mit Überwendlingsstich. Ich bin so glücklich mit dem Ergebnis!

As I hinted lately, I started a little Liesel-mosaic. Just a little more patience . . . – I’ll show it in a second! It will be a picture to hang up. The size of the lieseled (pieced) part is about 23 cm high and 84 cm wide. Usually you add a border by appliqué, be it almost invisible with tiny stitches and quiltgarn or obvious with colored embroidery cotton and decorative stitches.
This time I wanted to be the pieced part embedded with the border, for a whole pieced look. Maybe a very small difference. But that was the idea! So I tried adding a border in liesel-style, by using the whipstitch. And it worked nicely, I am totally happy with the outcome!

Zum Verdeutlichen und vielleicht als Anleitung für diejenigen von euch, die es probieren wollen, hier das Vorgehen in Text und Bild:
To show it and give some hints for those of you who want to try, some pictures and words about it:

Als erstes werden die Randteile zugeschnitten (Nahtzugabe beachten, ca. 1 cm rund um jedes Teil) und angeordnet.
Cutting out the border pieces (seam allowance ca. 1 cm all around) and arranging it.

[Ich wollte das Foto erst ausschneiden, aber ich gebe es zu: Ja. Ich habe eine Eisdiele unter meinem Nähtisch.]
Jetzt ist der Rand komplett. Natürlich ginge auch: vier Kanten, vier Streifen. Hier sind die Streifen selber nochmal gepatcht.
[I wanted to cut out this picture first, but I do admit: Yes. There is an ice cream parlor beneath my sewing desk.]
Complete border. Of course you could choose four stripes for four edges. But here the stripes are also pieced.

Bevor diese kurzen Kanten aneinandergefügt werden, wird die Nahtzugabe umgeklappt.
Before sewing the short edges you pin up the seam allowance
.

Rechts auf rechts festgesteckt.
Right sides together, pinned up.

Mit Überwendlingsstich aneinandernähen.
Dies ist wie Lieseln ohne Papier. Man näht knapp an der Kante entlang und sollte wirklich nur je ein oder zwei Gewebefädchen des Stoffes erwischen. Wie immer: Ausprobieren, üben – und klappt wunderbar!
Joining with whipstitch.
It is like lieseling without paper pieces. Just sew tight to the edge and make sure to just fetch one or two threads of the fabric. As always: Try it, practice it – and everything works like a charm!

Fertig! Linke Seite . . .
Finished! Wrong side . . .

. . .  und rechte Seite. Auf diese Art werden die Randstreifen vorbereitet.
. . . and right side. This way you prepare the four border stripes.

Bei dieser Streifenlänge von ca. 30 cm habe ich die Nahtzugabe auch noch vorab umgesteckt. Aber je länger ein Streifen wird, umso unnötiger wird das vorherige Stecken der Nahtzugabe . . .
The seam allowance of the stripe with about 30 cm length is also pinned up first. But the longer the stripe, the more needless to pin the seam allowance . . .

1)

2)

3)

. . . denn so (Bilder 1-3) ist es dann viel einfacher: Geliesel und Randstreifen werden rechts auf rechts gelegt, sodass die Nahtzugabe vom Rand übersteht. Damit die Längen übereinstimmen, kann man an dieser Stelle einige Punkte (Anfang, Ende, Mitte . . .) mit Stecknadeln fixieren. Dann wird Stück für Stück die NZG eingeklappt und festgesteckt.
Anschließend wird der ganze Rand mit Überwendlingsstich angenäht. Fertig!
. . . because this way (pictures 1 – 3) it is easier: patchwork and border right sides together, seam allowance protruding. You could fix it with pins to make sure the length of both pieces is according. Bit by bit the seam allowance is folded and pinned.
Sew the whole border with whipstitch – done!

Noch ein paar allgemeine Überlegungen zu . . .
Bügeln: Ich würde die Nahtzugaben nicht vorab umbügeln. Erstmal ist es nicht ohne, über lange Strecken eine gleichmäßige schmale Kante sauber umzuklappen und zu bügeln. Und die scharfe Kante wäre vielleicht auch gar nicht hilfreich. Ohne Bügeln findet die Nähnadel automatisch immer die richige Stelle, aber mit einer Bügelkante müsste man eben immer den genauen Bügelknick treffen. Mein Fazit: Bügel ist an dieser Stelle unnötig, und Lieseln ist ja eh unplugged!

große Quilts: Es wäre sicher einen Versuch wert, diese Technik auf einen großen Quilt anzuwenden. Dann muss man nur wirklich sichergehen, dass die Längen von Gelieselrand und Randstreifen übereinstimmen, damit es keinenn ungewollten Faltenwurf gibt. Gilt ja auch fürs Applizieren auf einen Randstreifen . . . Ich habe es jedenfalls noch nicht ausprobiert!

Schablonen: Wie man sehen konnte, habe ich die Schablonen vom gelieselten Teil vorab entfernt. Das hatte keinen weiteren Grund als denn, dass ich jeden fertigen Block einfach weich und papierfrei haben wollte! Üblicherweise lässt man ja am Rand die Schablonen noch drin, solange man weiterlieselt. Andererseits drücken die Papierschablonen den Stoff ja etwas auseinander (deshalb wirkt ein Rand einer Lieselfläche in Arbeit etwas wellig), d.h. man könnte sich dann beim Abmessen des Randstreifens täuschen. Also: Die Schablonen müssen entfernt werden, bevor man den Randstreifen auf die oben gezeigt Art annäht.

Some thoughts about . . .
ironing: I think you don’t have to iron the seam allowance first. It could even be obstructive, because then you had to find the sharp crease while sewing. And it is not so easy to press a long seam allowance of a long border (at least, I don’t like it . . .)
Anyway: Lieseling is unplugged, right?

large quilts: Could be worth a try to add a border this way to a whole quilt. You just have to make sure to fit the length of top and border exactely.

paper pieces: You could see that I removed the paper pieces of the whole middle part. It was just because I wanted to have the whole smooth textile touch of it. But anyway, you must remove them before adding the border to find the matching length of the stripe and achieve a flat surface!

So, genug der technischen Worte! Jetzt zeig ich mal das gute Stück! Es hat mir viel Spaß gemacht und ich liebe das Ergebnis, auch wenn es erst noch nur ein ungequiltetes Top ist!
Enough talk! Now I’ll show the whole mosaic. It was so much fun puzzling the pieces and I love the outcome, even if it is still an unquilted top!

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Am Wochenende habe ich ein bisschen „aufgeräumt“, und das hieß auch, das ein oder andere zu erledigen, was so rumlag. Hosen reparieren etc. – und wie ich schon mal so schön mit der Nähmaschine zugange war, hab ich gleich noch den halbfertig rumliegenden Beutel für die nächste Dresdner-Teller-Tasche fertig genäht, und die Teller gleich dazu. Die Teller natürlich von Hand, und dazu wollte ich ja noch ein paar Hinweise geben. Also.
This weekend I cleaned up a bit, and this meant to reduce half-finished stuff, like trousers that had to be patched – and as the sewing mashine was humming anyway, I also finished the bag for another dresden plate bag, and also the Dresden Plates itself. The Plates of course by hand. And I promised hints, and here we go:

oben: Medium Dresdner Teller, unten: Mini Dresdner Teller
above: medium Dresden Plate, below: mini Dresden Plate

Diese Schablonen sind auch mit dem runden Abschluss gewohnt bequem zu lieseln.
Zusammengenäht wird ja nur entlang der geraden Kanten. Das runde Blümchen wird dann später nach Belieben appliziert.
Man kann ein wenig tüfteln, um die beste Methode für das Heften herauszufinden. Man muss ja irgendwie die Nahtzugabe der runden Kante reihen. Wie so oft, führen viele Wege ans Ziel. Hier zeige ich, wie ich es am geschmeidigsten finde:
Even with one curved edge this shape is convenient to liesel. The sewing is only along the straight edge. The flower with the rounded edges is ready for appliqué.
There may be different methods to baste the curved edge. This is the one I like: 

Klammern in gewohnter Weise auf jede Ecke setzen (Hier: Mini-Dresdner Teller). Dabei darf man die Rundung einfach übersehen, sie spielt noch keine Rolle. Nur bei der Ecke, die in die Rundung übergeht, muss der Stoff sorgfältig über die Ecke gefaltet werden, sodass die Papierecke auch genau in der Stoffecke sitzt.
Place clips as usual (above: mini dresden plate). While placing the clips, don’t mind about the rounded edge. Just fold the fabric in that corner, that is next to the rounded edge, exactely around the corner. The corner of the paper has to fill the corner of the fabric.

(Hier: Medium-Dresdner Teller). Heften: Damit der Heftfaden gleich da ist, wo er noch gebraucht wird, startet man am besten an der Ecke, die hier im Bild oben rechts ist. Dann wie gewohnt im Uhrzeigersinn die vier Ecken heften. Nach der vierten Ecke mit dem Faden wieder rüber über die Schablone zum Startpunkt (rechts oben im Bild, da wo Nadel und Faden schon angekommen sind) und dann wird die Rundung gerafft:
Above: medium-dresden-plate. Basting: to have the thread where you need it after the four corners, start in the – in the picture – upper right corner. Baste clockwise. After the fourth corner sew to the first point – that’s where needle and thread are yet in the picture – and the curved edge can be basted:

Einfach ein paar Vorstiche in der Nahtzugabe, zwei Stiche zum Halten des Fadenendes und fertig. Das erste Blütenblatt ist geheftet!
Just some stitches into the seam allowance, two stitches to secure the end of the thread and ready. First leaf is basted! 

Wenn man das ein-, zweimal geübt hat, sitzt es schon und schwupps! ist das erste Kränzchen fertig.
If you have done this one or two times, you don’t have to think about it anymore and the first flower/ring/circle is ready.

Für die Mitte wird der Mittelkreis entlang der Kante mit Vorstich umrundet. Die Schablone auf den Stoff legen, ziehen, Faden sichern. Fertig zum Applizieren! Natürlich kann man auch ein Yoyo, einen Knopf, einen Puschel, … in die Mitte setzen.
For the center just sew around the circle. Put the paper circle onto the fabric circle, gather the edge, and the circle is ready for appliqué. Of course you could also use a yoyo, a button, …. for the center.

Das ganze Blümchen wird appliziert, da wird es wieder endlos grenzenlos haltlos! Miniquilt, Beutel, Randgestaltung für ein anderes Muster, Wandbild, Haarschleife (Fotos bitte an mich, das möcht ich sehen :-)), Serviettenring, Mug Rug (Tassen-Teppich), textile Postkarte, Nadelkissen, Nadelmappe…..
The whole flower can be used for thousands of appliqué-possibilities! Mini quilts, pouches, borders around other patterns, pictures, a hairbow (please send pictures, or I won’t believe it :-)) napkin ring, mug rug, textile post cards, pincushions…..

Die handelsüblichen bzw. momentan in der Lieselei erhältlichen Schablonen sind:
Dresdner Teller …
… Mini: mit acht Blütenblättern, Durchmesser ca. 8 cm
… Mittel: mit acht Blütenblättern, Durchmesser ca. 14 cm
… Groß: mit zwölf Blütenblättern, Durchmesser ca. 25 cm
The common paper pieces, available e.g. in our Lieselei, are:
Dresden Plate …
… mini, 8 leafes, diameter ca. 8 cm, fits on a 4″ square
… medium, 8 leafes, diameter ca.14 cm, fits on a 8″ square
… large, 12 leafes, diameter ca.25 cm, fits on a 12″ square

Sind die seilspringenden girlies nicht zu niedlich?! Und die Katze im Fahrradkörbchen?!
Did you see the girls with the skip rope, and the kitty in the basket? Sooo cute!!!

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mug rug

 Neulich, für einen spontanen mug rug swap, nahm ich ein Stück festes Papier (15 x 25 cm) und schnitzelte es nach meinem Entwurf in Lieselschablonen.
Lately, for a mug rug swap, I cut a piece of paper (6 x 10″) into pieces to liesel my fairy tale template.

 

Entwurf / sketch

 
 
 
color
 
 
(Un-?)glücklicherweise war ich so vertieft in meine Lieselei, dass ich versäumt habe, Fotos vom Heften, von den Teilchen, von der Rückseite zu machen….Grundsätzlich kann man also alle Teilchen irgendwie heften und aneinander nähen, aber sogar bei diesem kleinen Stück bewirkte die Asymmetrie, dass zusammengesetzte Flächen etwas größer sind als rechnerisch gleichgroße Teile aus einem Stück. Das heißt, dass Nähte die Teilchen etwas auseinander drücken. Wenn ich also für eine Fläche mehr als einen solchen Block nähen wollte, würde ich die Teile anpassen. Mehrere Nähte auf einer Seite können ein Mosaikmuster also leicht schräg machen. Für ein Einzelstück (mug rug, Kissen, Bild, Täschchen…) funktioniert es wunderbar, indem man die ein oder andere Naht einhält oder dehnt.
(Un-?)fortunatly I was so totaly involved in my lieseling that I missed to take pictures of the basting, the single pieces, the back….In the whole you can bast and liesel any piece, but even in this little template the asymmetry effects that assembled areas are a little bit larger than a piece of – calculated! – the same size. The seams enlarge the piece. More seams on one side can make a mosaic pattern wonky. For one single item as a cushion, a mug rug, picture, pouch… it workes this way, maybe you just have to gather or stretch the seam a little, but for several identical blocks I would adjust the pieces for an easier sewing.
 

Ball

 
 
So war es auch bei dem eingesetzten Kreis, bei dem ich die Naht etwas einhalten musste – ich habe ihn einfach mal mit eingelieselt. Es geht, und ist eine interessante Herausforderung für Experimentierfreudige! Aber da man ja auch recht komfortabel Apfelbutzen lieseln kann – – – warum dann nicht den ganzen Kreis?
This way – gathering the seam a little – it was with the ball. Lieseling curves and even balls works, it is a nice challange for someone who wants to try out new things. One can liesel apple cores – why not the whole circle?

 

fertig

 Gelieselt und mit Perlgarn gequiltet ging es auf die Reise in die USA, zu Quilt Dad John.
Lieseled and quilted with perl cotton it went on a journey to Quilt Dad John.

?

Froschkönig, Krone, Lotos, Ananas, Prinzessin auf der Erbse … ? Ein kleiner Teppich zum Spazierengehen für Augenblicke und Phantasie!
Frog prince, crown, lotos, pinapple, princess and the pea … ? A small rug to let your eyes and imagination walk free!

 

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