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Archive for the ‘Tipps und Tricks fürs Lieseln’ Category

Einen achtspitzigen Stern näht man aus acht Rauten mit 45 Grad Winkel. Setzt man in die Ecken acht Quadrate, und darum quer wieder acht Rauten, erhält man ein hübsch aufgeteiltes Achteck-Mosaik. Soweit so gut.

So ein Zentrum wählte ich für ein momentan entstehendes mandalaartiges Bild. Erster Entwurf:

Schön! Passt aber nicht zum Rest.

Quadrate und Rauten haben übrigens die gleiche Kantenlänge. Der Stern ist genäht und der Quadrat-Rauten-Rahmen ist extra genäht. So konnte ich farbtestweise den Stern einpassen. Es gefällt mir, ist aber nicht die perfekte Mitte für die geplanten folgenden Runden.

Also kann man probieren und spielen:

immer wieder: Fliegenpilze!

AUCH schön! *seufz*

Wunderschön! Nicht zu toppen! Aber nicht ganz richtig fürs Projekt . . .

Und noch n Pilz!

 

 

Foto unscharf, aber Farbe perfekt für das Gesamtkonzept

Wahrscheinlich werde ich den pink-gelben Stoff nicht in Rauten zerschneiden und zum Stern zusammensetzen, sondern als großes Stück durch das Sternenfenster scheinen lassen.

Das nur mal als Beispiel, wie herrlich man mit Farben und Formen spielen kann!


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Juhu, frisch gestanzt und frisch geliefert:

genähte Spitzen im Hintergrund sind KEINE Kites

genähte Spitzen im Hintergrund sind KEINE Kites

Jetzt kann ich im Lieselei-Shop also doch eine kleine Anzahl probehalber sonderangefertigte Kite-Schablonen anbieten! Wer als erster kommentiert UND sie haben möchte, bekommt ein Päckchen zugeschickt, einfach so.

Sie haben eine nette handliche Größe, etwas kleiner als die, die ich genäht hab. Die kürzere Kante ist 1″ lang, also etwa 2,5 cm. Sechs Kites, Spitzen zueinander, ergeben ein 2″-Sechseck.


Oh köstliche Verführung . . .

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Ich wollte immer schon mal Achtecke mit Quadraten dazwischen lieseln. Außerdem wollte ich immer schon mal was mit Rosenstoffen machen. Und außeraußerdem finde ich die Ketten des Ninepatchmusters so schön!
Da ich schon genug Projekte in Arbeit habe (wie man lesen kann), mixe ich einfach alle drei Zutaten zusammen und heraus kommt – tadaa! – dies:

Es sind immer 3 x 3 Achtecke mit vier pinkrosenblütenfarbenen Quadraten verbunden. Dadurch, dass die vier an der Seite sitzenden Quadrate die Farbe des angrenzenden großen Zwischenquadrats haben, wirkt es wie ein Ninepatch. Die Blöcke müssen also immer passend zu den angrenzenden Zwischenquadraten konzipiert werden, deshalb hab  ich den ganzen Salat auf Vlies gepinnt.

Dieses Vlies klemmt oben an Hosenkleiderbügeln, also diesen Bügeln, die zwei Wäscheklammern eingearbeitet haben. Da es Kleiderbügel sind, kann man sie superpraktisch an den Türrahmen/das Regal/den Schrank klinken und hat eine mobile, faltbare Designwand.

Momentan zieht es mich aber in jedem freien Minütchen an diese handlich kompakte Kleinigkeit. Ich verteile gerade Häppchen um meine neu erstandenen Teekannen. So ein Spaß! Wenn das Küchenbild fertig ist, gibt es mehr als dieses Häppchen vom Häppchen zum Augenschmausen. Diese Art, mit Stoffteilchen zu malen, ist einfach ein Vergnügen für mich. Ich hätte schon ein Dutzend weitere Ideen in dem Stil . . .   So ist das, wenn die Ideen schneller sprudeln, als die Hände hinterherkommen!

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Ein paar Worte zum Heften beim Lieseln: Es gibt ja bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen. Mein Weg, der zu einem gehefteten Teil führt, ist dieser:

(Eventuell die Bilder zum Vergrößern anklicken, der zentrale Punkt zeigt sich dann besser.)
Der erste Stich geht wie gewohnt in die Ecke ohne Klämmerchen. Der Clou dabei ist, dass ich keinen Knoten am Fadenende habe.

Es darf also nur soweit durchgezogen werden, dass noch ein knapper Zentimeter übersteht.

Der zweite Stich geht genau (mehr oder weniger, es ist ja bloß eine
Heftnaht . . . ) durch den ersten Stich. Man erwischt den Heftfaden, also den ersten Stich, ganz gut, wenn man das klassisch weiche Baumwoll-Heftgarn/-Reihgarn verwendet.

Der erste Stich sieht also genauso aus wie klassischerweise der letzte Heftstich, so wie er in Liesels Büchern beschrieben ist. Bei der hier gezeigten Variante muss ich natürlich gar nicht mehr daran denken, einen Knoten machen zu müssen, bevor ich die Nadel aufs Kissen stecke. Bei einem sehr langen Heftfaden ist das Verknoten eh tendenziell unkomfortabel, mir fehlt ohne diesen Handgriff jedenfalls nichts.

Schlimmstenfalls zieht man schön im Schwunge mit dem ersten Heftstich den Faden einmal komplett durch die Nahtzugabe und wieder hinaus (ist ja nicht verknotet), aber beim zweiten Durchnähen denkt man dran.

Diese Technik gilt aber bitte nur fürs Heften! Beim Zusammennähen gilt weiterhin: Doppelt verknotet hält besser.

Hmm, und was das ist, was ich da aus den Achtecken nähe? Pssst, verrat ich noch nicht! Aber es geht um Achtecke, Quadrate, Rosenstoffe und Ninepatch!

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