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Zauberhafte Lieseleien

Liebe Lieselfreundinnen,

es ist soweit: hier ist der erste Einblick in das neue Lieselbuch!

Zauberhafte Lieseleien

Es hat das nähkörbchenfreundliche Format von 18 x 18 cm und stolze 200 Seiten.

Es ist proppvoll mit Projekten und Variationen, Farbe und Form.

Und es ist schon bald lieferbar! Yay!

Look inside …

zauberli7wunderschöne Projekte…

zauberli5… Fotos …

zauberli6… fantasievolle Gestaltungstipps und Variationen, Ideen und Tricks … …

zauberli2… und mehr Projekte …

zauberli4… zauberhaft und nützlich …

zauberli3… und immer i-Tüpfelchen (in die ich ganz verliebt bin )

Dieses Lieselbuch beinhaltet „fünfzehn und mehr“ ganz unterschiedliche Projekte. Die meisten sind handlich und übersichtlich. Statt eines großen Quilts kann man dann zum Beispiel im Handumdrehen eine unwiderstehliche Matrjoschka nähen (Anleitung in drei Größen). Das macht so viel Spaß, dass sich zu der Matrjoschka (und ihrem Kind und Kindeskind) noch schätzungsweise 27 weitere gesellen werden, weil sie sooo schön sind und man kein Ende findet beim Lieseln.

Es könnte sein, dass ich etwas überschnappe vor Begeisterung. Aber ich bin so froh, dass ich all die Projekte und Seiten endlich mit euch teilen darf!

Das Lieseln („Liesels Sechsecken-Technik“) ist von Grund auf anfängerfreundlich erklärt und mit weiterführenden Tricks gewürzt (z.B. Heften von Schablone mit Rundung). Es wird rundherum nützlich aus dem Nähkästchen geplaudert.

Das Buch „Zauberhafte Lieseleien“ (24,80€) ist ab sofort im Lieselshop vorbestellbar (oder per Mail an mich, oder wer möchte, kann in einem Kommentar Interesse signalisieren). Und als Schmankerl für jede vorbestellende zauberhafte Lieselfreundin wird es am Erscheinungstag (d.h. sehrschnellstmöglich ab Verlag) portofrei mit einem kleinen Extra zugeschickt. Ich wünsche euch sehr viel Spaß damit!

Pink

Gelegenheiten für rosa Herzchen sollte man stets nutzen. Also bekam meine Familie zum Valentinstag einen Teller rosa Schokoherzen. Sie sind unwiderstehlich und köstlich und mürbe, und das Rezept stammt von hier. Dort gibt es auch das Rezept für Snow-Puffs – sowas von unglaublich lecker! Müsst Ihr unbedingt nachbacken.

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Zuckerguss mit Cranberry-Saft

Wahrscheinlich hat mich die Farbe inspiriert, endlich dieses alabama-Shirt weiterzunähen. Das Set zum Selbernähen hatte ich bei einem ihrer „garage-sales“ ergattert (auch wenn die Garage quasi auf der anderen Seite der Welt ist. Schön, wenn man so virtuell zusammenrutscht).

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Zwei Lagen Trikot werden handgenäht verbunden und die obere Lage je nach Muster aufgeschnitten. Wenn die einzelnen Schnittmusterteile solcherart vorbereitet sind, werden sie zum Shirt zusammengesetzt. Ich geh dann mal weiternähen…

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dasselbe in Grün

Der Winter hat ja nun doch noch vorbeigeschaut bei uns. Es liegen sogar noch Schneereste in den Ecken. Sämtliche Teesorten, Ingwer, Kaminzauber, Rotbusch, Kräuter, mit oder ohne Gewürzbeutel, Zimt oder Chili, jeden Fruchtpunsch von Apfel bis Kirsch mit und ohne Obststückchen, Variationen von heißer Zitrone und zwischendurch Malzkaffee mit oder ohne Vanille oder Schokolade hab ich hundertfach durch und mein Bedarf an heißen Getränken ist gedeckt. Jetzt mag ich nicht mehr. Heute strahlt ein wundervoller Anfangfebruarvollmond und zeigt, dass das Jahr unaufhaltsam in die Puschen kommt. Es wird heller.

januarWarme Mützen tun immer noch gut. Sowohl beim Häkeln als auch auf den Ohren.  Ein Modell für den Herrn (mit Bommel), für den Teeny (Bommel? Auf gar keinen Fall!), für ein süßes Mädel (rosa Bommel), und ….

januar2… die da? Ist die für die Katz?

 

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Nein, die ist für dieses entzückende Wesen. Noch eine Hippie nach Arne & Carlos. Was auch immer ich werkel, ich kann davon ausgehen, dass ich dasselbe in Grün sowieso nochmal für meine Grün liebende Tochter machen muss. Diese Hippie also in Grünschattierungen, mit etwas kleinerem Kopf und ganz nach Wunsch „zum Frisieren“. Bei der ersten Hippie staunte ich schon, wie ewig das Einziehen der Haarsträhnen dauerte. Ehrlichgesagt hatte die erste nur mehr oder weniger so etwas wie eine Langhaarmönchstonsur… aber das bleibt unter uns. Als ich nun also den Auftrag „zum Frisieren“ bekam, standen mir erstmal die Haare zu Berge, aber dann wusste ich, was zu tun ist.

Erstmal ging ich in unser Handarbeitsgeschäft, sagte artig: „Ich hätte gerne blonde Haare!“ und bekam NICHT zu hören, dass der Friseur nebenan ist. Das fand ich super. Und noch besser fand ich, dass es, obwohl ich mit irgendeinem Garn in Zitronengelb gerechnet hätte, in einem hinteren Ladenwinkel noch eine Tüte Puppenhaargarn gab, und exakt ein letztes Knäul Blond. Das Leben kann so schön sein!

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Beim Aufbau der Haarpracht ging es dann vielleicht etwas mit mir durch. Aber ich dachte: wenn schon, denn schon. Und so bekam diese Hippie eine irre Quaste blonder Locken in den Schädel; am Hinterkopf mit ein zwei Stichen etwas festgeheftet, damit sie nicht hinterwärts kahl ist, falls sie zwei Zöpfe oder eine Hochsteckfrisur trägt.hip2hip1hip3

Ja, also, und die Mütze ist für sie. Sie hat zwar noch kein Kleid. Aber eine Mütze ist ja wohl wichtiger, im Winter.

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Mit diesem Knopf, dachte ich immer, würde ich mal ein Püppchen nähen. Er kuckt so interessiert in die Welt. Und so lag er schon das ein oder andere Jahr in einer herzförmigen, mit Flügeln versehenen Sammelschachtel zwischen anderen Fundstücken.

Letztes Jahr zur Kürbiszeit, als mir der Sinn total nach Orange stand, kaufte ich Garn mit dem Farbnamen „Glaced Carrot“, Glasierte Karotten. In der Jacke (Lady Kina), die ich daraus gestrickt habe, hat man wahrscheinlich die Wahl, sich als Karotte oder Kürbis zu fühlen, je nach Tagesform. Dieses Feuerorange ist jedenfalls zur Zeit ein schöner Gegenpol zur winterlichen Farblosigkeit.

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Es fehlte nur noch der Knopf an der Jacke, und das über geraume Zeit. Genau genommen verging zwischen Faden-Vernähen und In-Form-Dämpfen auch schon das ein oder andere Minütchen… Na jedenfalls ist der Vorteil dieser saumseligen Produktionsart, dass nach Belieben plop-plop-plop die Ergebnisse fertig sein können. Wenn nur noch ein einziger Knopf fehlt, zum Beispiel.

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Und so fanden sich knopflose Jacke und jackenloser Knopf zusammen. Das Garn (malabrigo rios) ist kuschelweich. Der Knopf kommt endlich ans Licht und sieht was von der Welt. Und ich bin auch ganz glücklich, in meinem Kürbiskostüm.

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Hippies

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Die Hippies aus Arne & Carlos Buch „Gardenstrikk“ sind ein lustiges Völkchen. Ich hatte das Glück, dass dieses Buch unterm Tannenbaum lag, für mich. [„Auch die Katz / zuckt entzückt mit der Tatz / denn unterm Tannenbaum ist kaum noch Platz“ – Auszug aus dem Weihnachtsgedicht meiner Supertochter]

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Diese kleinen Hippiepersönchen machen einfach gute Laune, wenn Ringel um Ringel wachsen und zum Schluss sogar noch ein Rüschenkleid dazu kommen darf. Die Nadelspiele allüberall sehen zwar aus wie Experimente in Mikado, und so auf dem Sofa muss man schon aufpassen…  aber die kleinen Teilchen mit bunten Wollresten aller Art sind schnell gestrickt und machen Lust auf mehr. Die nächste streckt schon ihre grünen Ringelstrümpfe in die Luft. Hippies tauchen anscheinend gerne in Gruppen auf.

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Sie klettern gern in Bäumen.

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Springen in Teiche und hängen das Kleid zum Trocknen an den Ast.

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Wohl dem, der einen gerüschten Schlüppie trägt. Damit ist man immer passend gekleidet.

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Sie reisen gern in bunten Tüchern.

Kaum ist eine Hippie hier, schon zieht sie fort. Sie hat mir gar nicht ihren Namen genannt! Aber vielleicht bekomme ich ja nochmal eine Postkarte von ihr…

xo

Frohes Neues Jahr allerseits!

Mein erstes fertiges Objekt 2015 ist ein winterwarmer Schal.

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Gestrickt mit 4,5er Nadeln nach einem Muster aus dem Buch „Knits Men Want“ mit Atelier Zitrons „luv & lee“, einem kuschligen Dochtgarn. Der Name deutet an, dass dieses Merinogarn hochseetauglich ist – Luv und Lee, klar. Als ich jedoch erstmals die Banderole sah und mich die Worte luv lee ansprangen, dachte ich sofort ans lautmalerische lovely – und das ist das Garn wirklich.

Der Schal ist ca. 125 cm lang, dann war das Garn alle (und viel länger sollte er auch gar nicht).

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Das schöne an diesen Zöpfen ist, dass sie in einem Rippenmuster „eine links, eine rechts“ untergebracht sind. Deshalb sehen sie von beiden Seiten gut aus. Irgendwann geht das Muster flott von der Hand, auch wenn man schon genau aufpassen muss, wann man welche Maschen, wieviele und wohin verzopft.

reverse3… oder was man aus einem völlig unscharfen Bild mittels Drücken
diverser Bildbearbeitungseffektknöpfe machen kann.

Zöpfe stricken ohne Zopfnadel geht eigentlich ganz einfach, man nimmt die Zopfmaschen kurz beiseite (Anleitung findet man im www) und schiebt flugs die Stricknadel wieder durch die offenen Maschen, die artig wie die Erbsen in der Schote in einer Reihe hintereinander liegen. Bei diesem Rippenmuster nimmt man die Zopfmaschen leider nicht mal kurz beiseite – durch den rechts-links-Wechsel streben sie nämlich abwechselnd lustig nach vorne und nach hinten, von wegen artige Erbsen, und das Einfangen ist mehr Aufwand, als sich eben eine Zopfnadel parat zu legen und zu benutzen.

Hätte ich einen Neujahrsvorsatz, dann wäre das: Mehr bloggen.
Happy New Year!

Warme Wäsche

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Wollene Unterwäsche wird ja völlig unterschätzt. Früher hatten wir immer so „Leibchen“, das war so etwas wie gestrickte Unterhemden. Überunterhemden. Es wurde beim Anziehen halt alles geschichtet, und im Winter mit Wolle irgendwo in der Mitte. Heute nennt man das Lagenlook und kehrt das innerste nach außen, das Leibchen wäre heute also durchaus im Outfit zu sehen.

Eigentlich war ich den wärmenden Leibchen immer ganz zugetan. Als jüngste der Geschwisterschar hab ich ja alles von den älteren übernommen, was noch gut war, und das war gar nicht nur der gejaulte Klassiker „immer musste ich die ollen Frotteeschlüppies Pullover auftragen“, sondern manchmal sogar ganz cool.   Ich erinner mich da beispielsweise an diese knappe und irre coole 70er-Jahre verwaschenblaue Jeansjacke. Das war vielleicht anfang der 80er, als die bei mir ankam, und die halbe Klasse war im Kino und ich weiß noch wie heute, wie wir dort im Eingangsbereich auf den Treppen standen und ich fühlte mich wie der Star in meiner ererbten original Vintagejacke, aber das hat damals keiner so genannt.

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Im vorigen Winter hab ich mir einen wollewarmen Rock namens Lanesplitter gestrickt und aus irgendeinem Grund bis zu diesem Herbst reifen lassen. Merkwürdige Verzögerung, aber so ist das nun mal.   Um eine senkrechte Naht mitten im Strickmuster zu vermeiden, hab ich mit einer diagonalen Reihe angefangen (offener Anschlag), einmal den Rockumfang gestrickt und dann die letzte mit der ersten Reihe mit Maschenstich verbunden. Das ganze ist also quasi nahtlos. Mein Mann mutmaßte, ich hätte den Rock direkt um mich rumgestrickt. Auf den Leib geschneidert, sozusagen. So eingesponnen von Garn und Stricksachen und Häkeldecken auf dem Sofa, wie er mich oft genug sieht, könnte das durchaus sein.   Das Garn ist Noroyarn in zwei Farbverläufen, immer zwei Reihen abwechselnd. Der erste Wurf  mit den Pompons an den Schnürbändern war mir zu plüschig (man glaubt es kaum), deshalb hab ich sie durch Filzkugeln ersetzt (die von einem Haarband stammten, die man aber leicht selber filzen und umwickeln kann).   Der Rock wärmt natürlich eher die untere als die obere Leibhälfte. Nächstesmal kauf ich ein Knäul mehr. Und stricke ein Leibchen dazu.

Tagundnachtgleiche

sept1sept3 sept2

Wie ein Eichhörnchen, das Nüsse sammelt (und nie auf die Idee käme, das in Frage zu stellen) möchte ich gerade Stricksachen anfangen und Maschen aufnehmen, so viel ich tragen kann. Mützen, Decken, Socken, Stulpen, so viele, wie es Stricknadeln und Nadelstärken gibt. Ein Strickzeug an jeder Ecke, für jede Gelegenheit, in jeden Korb gestopft. Entweder stelle ich diesen Sammeldrang in Frage, oder ich muss mich eichhörnchengleich darauf einstellen im Frühjahr Mengen von angefangenen und vergessenen Walnüssen Wollknäulen zu entdecken.

sept12 sept11 sept10

Die Farben wechseln von strahlenden Sommertönen zu reichen satten Erntefarben vor brüchigem Grau. Garne und Stoffe sind eingemachte Farben. Vorräte für die dunklere Jahreszeit.

sept6 sept5 sept4Ideen für Quilts, Lieseleien, Muster, Häkeleien und Strickwerk liegen wie Blätterhaufen überall, hingekritzelt auf jeden Zettel, der gerade zur Hand war. Eingefangen und konserviert, um vielleicht irgendwann entkorkt und genossen zu werden, wenn der Wind ums Haus heult.

sept7 sept8 sept9Der Sommer darf sich noch ein bisschen zeigen
und die Spitzen vergolden, aber der Herbst kann kommen.

Geschenkbeutel

beutel4Vor ewigen Jahren begegnete mir mal irgendwo die Idee, statt Geschenkpapier selbergenähte Geschenkbeutel zu benutzen. Fand ich klasse, hab ich nie gemacht, hat mich aber so beeindruckt, dass der Gedanke immer und immer wieder auftauchte.

Wie ich nun neulich meine Stoffe Kante auf Kante faltete, fand ich einen beutelgeeigneten Stoff. Ich ließ Stoffe, Stapel und Schnippel wie und wo sie lagen und rannte zur Nähmaschine. Unterwegs griff ich mir nur eben Stoffschere und Nadelkissen und schwupps war der erste Beutel genäht, passend angefertigt für ein Geschenk, das an dem Tag noch eine liebe Freundin bekommen sollte.

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(Nebenbei: Das Geschenkpapier war aus. Ich hatte noch pinselschwingende lachende Häschen oder rotgoldene Rentiere mit Sternen im Schrank, im September, das war alles.)

Zwei Tage später schon der nächste Geburtstag. Und irgendwo zwischendrin der Glücksfund von Stempelbuchstaben. Seit ich mit drei Jahren mal ein Postspiel mit winzigwinzigkleinen Buchstabenstempeln hatte, steh ich auf Stempelbuchstaben.

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Der Witz an diesem Beutel ist, Achtung, dass der Name vom Geburtstagskind mit B anfängt, und wir ihm eine kleine Kompaktausgabe eines Gesellschaftsspiels geschenkt haben. Ich bin selber noch ganz sprachlos über soviel Raffinesse.

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Dieser Beutel war für eine kleine Maus zur Einschulung letzte Woche…

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… und dieser für eine große Maus zum Schulbeginn in der neuen Schule.

beutel1Und bei diesem hier war ich so begeistert vom Inhalt, dass der Beutel beim Fotografieren etwas ins Hintertreffen geriet.

Ich bin gespannt, wie lange mein Elan, Geschenkbeutel zu nähen, wohl anhält. Ich dachte darüber nach, sie auf Vorrat zu machen – aber das Maßschneidern ist so ein i-Tüpfelchen und Spaß dabei! Schaun wir mal. Die September- und Oktoberkinder haben noch gute Chancen. Und bislang hat auch niemand neues Geschenkpapier gekauft…

 

Nadelstärke 2

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Entweder backen oder stricken. Wenn ich mal nicht weiter weiß, auf irgendetwas warte (oder einfach so) hilft backen oder stricken, wobei stricken ja noch spontaner ist, ohne Zutaten suchen und das Ding durchziehen, bis die Backzeit um ist.
(natürlich geht auch nähen, lieseln, häkeln, Marmelade kochen oder mit dem Hund gehen oder so)

Was, wenn man nun ganz dringend stricken möchte, aber nichts aktuelles auf den Nadeln hat, nichts, das man mal-eben-schnell fortsetzen kann? Da griff ich mir neulich doch einfach das kleinste Strickzeug, das ich mir vorstellen kann, ein Knäul Sockenwolle und ein Nadelspiel, zusammen mit der hehren Absicht, jetzt aber doch wirklich mal ein Paar Socken zu stricken.

Meine Nadelwahl war völlig gaga, viel zu dick. Dreieinhalber für vierfädiges Sockengarn. Oha. Zum Glück hab ich eine große Schwester mit großem Nadelsortiment und viel Talent fürs Sockenstricken, und sie drückte mir mitfühlend einen Satz Zweier in die Hand und zeigte mir als Bonus obendrauf noch ein bezauberndes Rippstrukturmuster für das Bündchen. Ich verdrängte alle Gedanken, wie es nach dem Bündchen mit Ferse etc. weitergehen sollte und strickte drauflos. Mit Nadelstärke 2. Hallo?! Ich kenne Stopfnadeln, die dicker sind.

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Es macht überraschend viel Spaß. Mir ist noch keine dieser albernen Nädelchen abgebrochen. Das Set ist noch komplett, wer hätte das gedacht. Das Bündchen bzw. den Schaft stricke ich übrigens so kurz, weil ich Wollsocken immer über anderen Socken trage und es so lieber mag. Und dank meines „Der geniale Sockenworkshop“-Sockenbuchs wagte ich mich sogar ganz allein an die falsche Bumerangferse. Einen Moment lang spielte ich mit dem Gedanken, die Ferse doppelt gestrickt zu verstärken, weil die immer als erste durchgelaufen ist. Welch Wahnwitz! Diese Kapriolen spare ich mir bis zum nächsten Paar auf.

♥ ♥