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dasselbe in Grün

Der Winter hat ja nun doch noch vorbeigeschaut bei uns. Es liegen sogar noch Schneereste in den Ecken. Sämtliche Teesorten, Ingwer, Kaminzauber, Rotbusch, Kräuter, mit oder ohne Gewürzbeutel, Zimt oder Chili, jeden Fruchtpunsch von Apfel bis Kirsch mit und ohne Obststückchen, Variationen von heißer Zitrone und zwischendurch Malzkaffee mit oder ohne Vanille oder Schokolade hab ich hundertfach durch und mein Bedarf an heißen Getränken ist gedeckt. Jetzt mag ich nicht mehr. Heute strahlt ein wundervoller Anfangfebruarvollmond und zeigt, dass das Jahr unaufhaltsam in die Puschen kommt. Es wird heller.

januarWarme Mützen tun immer noch gut. Sowohl beim Häkeln als auch auf den Ohren.  Ein Modell für den Herrn (mit Bommel), für den Teeny (Bommel? Auf gar keinen Fall!), für ein süßes Mädel (rosa Bommel), und ….

januar2… die da? Ist die für die Katz?

 

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Nein, die ist für dieses entzückende Wesen. Noch eine Hippie nach Arne & Carlos. Was auch immer ich werkel, ich kann davon ausgehen, dass ich dasselbe in Grün sowieso nochmal für meine Grün liebende Tochter machen muss. Diese Hippie also in Grünschattierungen, mit etwas kleinerem Kopf und ganz nach Wunsch „zum Frisieren“. Bei der ersten Hippie staunte ich schon, wie ewig das Einziehen der Haarsträhnen dauerte. Ehrlichgesagt hatte die erste nur mehr oder weniger so etwas wie eine Langhaarmönchstonsur… aber das bleibt unter uns. Als ich nun also den Auftrag „zum Frisieren“ bekam, standen mir erstmal die Haare zu Berge, aber dann wusste ich, was zu tun ist.

Erstmal ging ich in unser Handarbeitsgeschäft, sagte artig: „Ich hätte gerne blonde Haare!“ und bekam NICHT zu hören, dass der Friseur nebenan ist. Das fand ich super. Und noch besser fand ich, dass es, obwohl ich mit irgendeinem Garn in Zitronengelb gerechnet hätte, in einem hinteren Ladenwinkel noch eine Tüte Puppenhaargarn gab, und exakt ein letztes Knäul Blond. Das Leben kann so schön sein!

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Beim Aufbau der Haarpracht ging es dann vielleicht etwas mit mir durch. Aber ich dachte: wenn schon, denn schon. Und so bekam diese Hippie eine irre Quaste blonder Locken in den Schädel; am Hinterkopf mit ein zwei Stichen etwas festgeheftet, damit sie nicht hinterwärts kahl ist, falls sie zwei Zöpfe oder eine Hochsteckfrisur trägt.hip2hip1hip3

Ja, also, und die Mütze ist für sie. Sie hat zwar noch kein Kleid. Aber eine Mütze ist ja wohl wichtiger, im Winter.

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drei Mützen

Neujahr, Winter, und warme Ohren – Mützen kann man nie genug haben.

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Eine weitere Boshi, über die sich eine junge Lady im Freundeskreis freut. Die Mütze ist aus dem Garn „Boston Sun“ gehäkelt, das auch im milden Winter überraschend angenehm zu tragen ist. Es hat keinen Wollanteil, deshalb kratzt sie nicht, und hält mit 50% Baumwolle und 50% Acrylic (Hu!) erstaunlich warm.

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Dieses farbenfrohe Modell hab ich im November verschenkt.

Und irgendwann, vor MoNaTen, saß ich mal in einem Zug und neben mir eine nette Dame mit einem Strickmagazin. Natürlich hatten wir viel zu plaudern! Ich beäugte das interessant aussehende Strickheft und merkte mir den Titel, fragte mich, wie um Himmels Willen ich das in unserm kleinen Städtchen bekommen könnte, und man kann ja nicht ständig mailordern… Aber was soll ich sagen: Bei artig hausfraulichem Tun, einkaufend im Supermarkt vor Ort, sprang mir das Magazin vom Zeitschriftenregal entgegen! Diese Art von Mütze war das Titelmodell (ravelrylink), und ich strickte sie gleich nach, allerdings in einem dünneren Garn, größerer Maschenzahl und anderem Ergebnis.

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Es ist Noro-Aya, eines der beiden Garne, die ich für die Hexiedecke verwendet habe. Danke nochmal für all die lieben Kommentare! Ich nutze die Gelegenheit, einzwei Fragen zur Häkeldecke zu beantworten:

Wie schwer? Sie hat ein kompakt nettes Eigengewicht, ist aber nicht heftig schwer. Oder wie Töchterchen meinte, mit dem Finger durchs Muster bohrend: „Die Decke ist ganz schön warm, trotz der ganzen Löcher!“

Plan? Nee, planlos wie immer… In die Mitte ein auffälliges Häkelsechseck, dann einige rundum, die irgendwie mehr oder weniger rot/rötliche Mitten haben, und dann weiter aus dem Bauch heraus entschieden. Klappt immer…

Diese Mütze jedenfalls ist langelange vor der Decke fertig geworden, hat mir aber gezeigt, wie sehr das Garn nachgibt. Soll heißen, inzwischen trägt keiner mehr die Mütze, weil sie so groß geworden ist, dass sie geschmeidig über Ohren und Augen rutscht. Deshalb spekulier ich jetzt darauf, dass die bislang mittelgroße Schmusedecke groß und größer wird, je mehr sie benutzt wird – kann also nicht mehr lange dauern, bis sie Kingsize hat!

Happy New Year
♥ 2014 ♥

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