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Posts Tagged ‘Lappen’

kleine Dinge, und LogCabin

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Nach dem Sinn des Lebens zu suchen kann ganz schön anstrengend sein, und meistens kommt dabei eh nur raus, dass man einfach bloß mal mit dem Suchen aufhören und ein paar Momente in der Hängematte chillen sollte. Das Leben ist voll mit amüsanten Kleinigkeiten, und wenn man den Blick mal kurz weg vom Alltagsdrama hin zum Detail wendet, kann man jedes klitzekleine Juwel erkennen.

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Und so strickte ich aus Garnresten neue Waschlappen für die Küche. Die sind viel schöner als Kunststoffschwämme. Da sie in stetiger Benutzung sind und ständig in der Kochwäsche landen, brauche ich ein ganzes Körbchen voll davon. Und sie nutzen sich irgendwann ab. Kanten und Klingen ritzen Fäden; Heißwäsche, Schleudergang, der Zahn der Zeit… irgendwann sind sie hin, und ich darf, hurra, neue stricken. Und weil ich das immer schon mal probieren wollte, wurden es diesmal kleine LogCabin-Blöckchen, schlicht aus einer quadratischen Mitte mit vier Streifen rundum – nur rechts gestrickt und jeweils aus der Kante Maschen aufgenommen. Es gibt wunderschöne LogCabin-Strickdecken (auch auf meiner ToKnit-Liste). Aber ich brauchte ja bloß Lappen, und bei aller Begeisterung merkte ich ziemlich schnell, dass unendlich viele Fäden aus meinem Strickwerk hingen, die alle noch vernäht werden wollten… Dazu hatte ich aber keine Lust, und so strickte ich schnell noch einen Lappen, und dann noch einen. Aber die Gewissheit lauerte mit mathematischer Unverrückbarkeit von Anfang an im Hintergrund: Irgendwann werde ich die Fäden vernähen müssen, und je mehr Lappen, um so mehr Fäden… dagegen kann ich nicht anstricken…

Zeit verging.

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Ich nähte Knöpfe an und erledigte Unerledigtes. Ist auch wichtig. Und manchmal ganz schön.

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So, und dann hab ich mir endlich mal eine vernünftige Technik fürs Fäden verwahren angeeignet, und dann ging es schwupps, und die Lappen sind einsatzbereit! So klein, so unwichtig, und so schön. Und man kann erstaunlicherweise sogar ganz ohne Abwasch eine Menge Spaß mit ihnen in der Küche haben.

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logcabin1Übrigens: Salbei!
(Hier im Kännchen, hielt länger als das Fliederblütensträußchen.)
Salbei ist grandios!

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Nicht nur als Tee, auch für Blumensträuße aus dem Garten.
Das silbrig samtige Graugrün schafft einen wundervollen Hintergrund für jede Blüte.
Und dazu ein Maiblümchen…

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Läppchen

Handarbeit an sich ist ja schon nützlich, aber wem sag ich das. Die Anzahl der – beispielsweise – vorhandenen Schmusedecken sagt gar nichts darüber aus, ob man noch eine weitere nähen/stricken/häkeln muss. Man muss einfach nähen/häkeln/stricken und zufällig kommt noch etwas Schönes dabei heraus.

Trotzdem ist es doch hin und wieder ganz erfrischend, wenn man ganz dringend etwas herstellen muss, einfach, weil es gebraucht wird. Köstliches Handwerkeln, geadelt durch Notwendigkeit. Und so war ich ganz entzückt als mir klar wurde, dass mir Küchenlappen fehlten. Abwaschlappen. Inzwischen sind meine Häkelblumen und Co. eifrig und dauerhaft in Gebrauch, und auch sehr schnell wieder im Wäschekorb. Da kann es schon mal einen Engpass geben. – Hurra! Es gibt einen Grund, Läppchen zu stricken!

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Rechts-rechts gestrickt aus Resten von Rowan Lepur mit Stricknadel Nr. 3,5.

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Nebenbei: Der Perlmusterschal ist inzwischen lang genug, dass ich ihn um den Hals wickeln und gleichzeitig weiterstricken kann – wie cool ist das!

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[Die bunten Handtücher sind „Frottee-Grubentücher“, farbenfroh und nützlich]

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