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Posts Tagged ‘Rock’

Warme Wäsche

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Wollene Unterwäsche wird ja völlig unterschätzt. Früher hatten wir immer so „Leibchen“, das war so etwas wie gestrickte Unterhemden. Überunterhemden. Es wurde beim Anziehen halt alles geschichtet, und im Winter mit Wolle irgendwo in der Mitte. Heute nennt man das Lagenlook und kehrt das innerste nach außen, das Leibchen wäre heute also durchaus im Outfit zu sehen.

Eigentlich war ich den wärmenden Leibchen immer ganz zugetan. Als jüngste der Geschwisterschar hab ich ja alles von den älteren übernommen, was noch gut war, und das war gar nicht nur der gejaulte Klassiker „immer musste ich die ollen Frotteeschlüppies Pullover auftragen“, sondern manchmal sogar ganz cool.   Ich erinner mich da beispielsweise an diese knappe und irre coole 70er-Jahre verwaschenblaue Jeansjacke. Das war vielleicht anfang der 80er, als die bei mir ankam, und die halbe Klasse war im Kino und ich weiß noch wie heute, wie wir dort im Eingangsbereich auf den Treppen standen und ich fühlte mich wie der Star in meiner ererbten original Vintagejacke, aber das hat damals keiner so genannt.

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Im vorigen Winter hab ich mir einen wollewarmen Rock namens Lanesplitter gestrickt und aus irgendeinem Grund bis zu diesem Herbst reifen lassen. Merkwürdige Verzögerung, aber so ist das nun mal.   Um eine senkrechte Naht mitten im Strickmuster zu vermeiden, hab ich mit einer diagonalen Reihe angefangen (offener Anschlag), einmal den Rockumfang gestrickt und dann die letzte mit der ersten Reihe mit Maschenstich verbunden. Das ganze ist also quasi nahtlos. Mein Mann mutmaßte, ich hätte den Rock direkt um mich rumgestrickt. Auf den Leib geschneidert, sozusagen. So eingesponnen von Garn und Stricksachen und Häkeldecken auf dem Sofa, wie er mich oft genug sieht, könnte das durchaus sein.   Das Garn ist Noroyarn in zwei Farbverläufen, immer zwei Reihen abwechselnd. Der erste Wurf  mit den Pompons an den Schnürbändern war mir zu plüschig (man glaubt es kaum), deshalb hab ich sie durch Filzkugeln ersetzt (die von einem Haarband stammten, die man aber leicht selber filzen und umwickeln kann).   Der Rock wärmt natürlich eher die untere als die obere Leibhälfte. Nächstesmal kauf ich ein Knäul mehr. Und stricke ein Leibchen dazu.

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Man nehme . . .

. . . einen Leinenstoff (hier die große Schwester von der kleinen Polka Dots), einen Motivstoff nach Wahl, ein bisschen dies, ein bisschen das, und fertig ist die Laube!

Take some linen fabric (here the big sister of little Polka Dots), a fancy print, a little bit of this, a little bit of that, and done!

Im Bündchen ist hinten Gummi eingezogen, vorne ein rudimentär einfacher Verschluss mit Falte, Knopf und Kordel-Öse.
The waistband is made with elasticband (just on the back) and in the front very easy with a fold, buttons and a loop made of drawstring to close.

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Made for spring days and frolicking wind.

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Gut, dass ich für den aktuellen Quilt die Nähmaschine wieder vorgeholt habe! Man kann soviel Spaß damit haben.

 

 

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